Einsatzgebiet der Fernablesung

Der Einsatz von CampingStromVerteilern (CSV) mit Fernablesung von Kilowattstunden der Fa. Kern vereinfacht dem Betreiber kleinerer und mittelgroßer Betriebe oder Yachthäfen das Energiemanagement auf seinem Platz erheblich und kann durch die Einführung verbrauchsorientierter Abrechnung zu einer deutlichen Ersparnis bei den Stromkosten für den Platzinhaber führen.

Ein zeitaufwändiges und kostspieliges Zählerablesen im Gelände ist nicht mehr notwendig. Verbrauchswerte der gesamten Stromverteiler-Anlage gelangen per Daten-Fernübertragung automatisch auf den Bildschirm in der Rezeption. Nicht nur Kilowattstunden, sondern auch der tatsächliche Verbrauch in Watt-Angabe kann jederzeit am PC abgerufen werden.

Jede Steckdose des CampingStromVerteilers ist mit einem elektronischen Energiezähler verbunden, so dass für jeden Stromkunden eine exakte Abrechnung nach seinen Verbrauchsdaten möglich ist. Mit nur wenigen einfachen Mausklicks von der Zentrale aus, ist es möglich, die Steckdosen von freien Standplätzen komplett abzuschlaten, um so "Stromdiebstahl" von diesen Steckdosen zu verhindern.

Jeder Stromverteiler verfügt über eine Überwachung der Sicherungszustände seiner Steckdosen, so dass auch hier direkt aus der Verwaltungs-Zentrale gesehen werden kann, warum eine belegte Steckdose eventuell keinen Strom führt.

Funktion der Fernablesung

Hier wird zur Verdeutlichung der Abläufe beim Einsatz der Fernablesung die Abrechung eines Anlagenbetreibers für den Endkunden beschrieben.
Wenn ein Gast auf einem Campingplatz Strom für seinen Stellplatz beziehen möchte, so meldet er sich bei Ankunft beim Platzbetreiber. Dieser weiß, wo in der Umgebung eines Stellplatzes der nächste CSV steht und kann sich in seinem Web-Browser auf dem PC die Übersichtsseite dieses CSV ansehen. Dort ist zu erkennen, ob in dem CSV noch unbelegte Steckdosen vorhanden sind. Ist dies der Fall, so kann er eine dieser freien Steckdosen dem Gast zuordnen.

Nun muss mit dem Gast abgeklärt werden, auf welche Art und Weise abgerechnet werden soll. Je nach Wunsch des Gastes wird in den Zählereinstellungen für diesen Kanal die Betriebsart "An", "Rechnung" oder "Vorbezahlt" ausgewählt. Im Modus "Vorbezahlt" hat der Kunde z.B. die Möglichkeit bei Anreise für einen bestimmten EURO-Wert kWh´s zu kaufen.
Diese werden als negativer Wert am PC eingegeben, die Steckdose lässt sich nun von der Rezeption freischalten. Sobald die Anzahlh der vorab bezahlten kWh´s aufgebraucht ist, zeigt der Zählerstand "0" und die Steckdose schaltet automatisch ab.
Oder im Modus "Rechnung" rufen Sie bei Abreise des Gastes seine Platznummer oder seinen Namen am PC auf und lesen die verbrauchte Menge Strom zur Abrechnung am Bildschirm ab.

Für eine leichtere Zuordnung von Steckdosen zu Kunden kann der Platzbetreiber den Namen der Steckdose auf den Namen des Kunden setzen. Das Anpassen des Namens bei jeder Neuvergabe hat den Vroteil, dass auf einen Blick zu sehen ist, welcher Kunde welche Steckdose benutzt und dass auch sofort zu erkennen ist, ob eine Steckdose unbenutzt ist.

Die maximale Ausbaugrenze der Anlage liegt zwischen 300 und 500 überwachten Steckdosen, größere Anlagen sind prinzipiell möglich, erfordern jedoch einen erheblichen Aufwand an Netzwerk-Infrastruktur. Die Steuerungseinheit im Camping-Verteilerschrank verarbeitet die vom Zähler abgegebenen Impulse in verwertbare Daten, die durch ein Cat-5-Kabel zum PC in der Rezeption übertragen werden.

Gerne sind wir nach Terminabsprache bereit, Ihnen diese Anlage auch vor Ort, auf Ihrem Platz vorzustellen.

Handbuch

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